Jeder kennt solche Situationen: Man stellt seinen Wagen kurz ab, um mal eben zum Bäcker zu gehen. Mit seinem Einkauf kehrt man kurze Zeit später zurück und findet seinen Wagen mit nur einem Rückspiegel. Der andere wurde offensichtlich abgefahren und weit und breit ist niemand zu sehen, der für den Unfall verantwortlich ist. Auch auf Nachfrage hin, ob jemand etwas gesehen hat, bleiben Hinweise aus. So kann ein typischer Unfall in Hamburg aussehen, eine der verkehrsreichsten Städte. Ein Unfall in Hamburg und Umgebung, wie dieser ist daher nicht selten.

Nicht einmal die Hälfte aller Fahrerfluchten werden aufgeklärt

Im Jahr 2010 wurden 64.375 Unfälle gemeldet. Damit ist die Unfallzahl zum Vorjahr um 1,3% gestiegen. Bei jedem vierten Unfall in Hamburg entfernt sich der Unfallverursacher vom Ort des Geschehens. Nicht einmal die Hälfte dieser Fahrerfluchten konnte die Polizei letztes Jahr aufklären.

Oft fehlen Zeugen

Die Polizei ist dabei oft machtlos. Denn bei einem solchen Unfall in Hamburg hat vielleicht der ein oder andere etwas gesehen, hat aber oft keine Zeit, um auf den Fahrer oder Halter zu warten. In diesem Fall heißt das, dass man auf seinen Kosten sitzen bleiben würde, wenn sich kein Zeuge findet, der zur Aufklärung des Unfalls etwas beitragen kann. Bei www.vrvz.de ist es nun möglich, seinen Unfall in Hamburg zur bundesweiten Zeugensuche zu registrieren, oder sich selbst als Zeuge bei einem beobachteten Unfall zu melden. Um verkehrsrechtliche Fragen zu klären, steht darüber hinaus noch ein Verkehrsrecht-Lexikon bereit. Unfälle in Hamburg, für die es früher keine Zeugen gab, müssen also nicht mehr unaufgeklärt bleiben.

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