Schweinegrippe Kostenübernahme durch den Staat

14. August 2009 – 01:45 Uhr - Medizin & Gesundheit

Schweinegrippe-Impfung

Die Schweinegrippe ist in aller Munde, doch immer wissen die meisten Menschen noch nicht, was tatsächlich hinter dieser steckt. Sollte man sich Impfen lassen, ist der Wirkstoff aus Tamiflu wirklich nicht wirksam, wie es erst vor kurzem durch die Medien kursierte und wie Schütze ich mich am besten im Vorfeld vor der angeblich “so schlimmen” Schweinegrippe. Fakt ist nun seit Donnerstag erstmal, dass der Staat den Krankenkassen in Deutschland ab einem 1. Mrd. Level unter die Arme greifen will, und Impfungen dann aus der Staatskasse finanziert werden sollen.

Wenn eventuell in einigen Monaten die Grippe-Epedemie ihren Gipfel erreicht, werden sich etliche Fragestellungen nach Erkennung von Erkrankungen und Behandlung erledigen. Denn erkranken erst einmal Dreizig bis Vierzig Prozent der ungeimpften Leute binnen weniger Wochen – das genau war bei den vergangenen Grippe-Epedemien der Fall – Anspruch es keiner Labordiagnostik mehr.

Jeder, der dann mit Grippesymptomen zum Arzt kommt, hat mit ziemlicher Gewissheit das neue Virus. Ungeachtet der weitläufigen Dispersion des Erregers in der Bevölkerung seien an Hand der emidemiologischen Statistik zum ursprünglichen Schweineinfluenzavirus hauptsächlich leichte Erkrankungsverläufe zu verfolgen, so heisst es in der Argumentation. Wegen der Beurteilung in Epedemiephase Sechs stünde das Virus ausserdem international unter ständiger Rekognoszierung. Und dann die Verschwörungstheorien: Bietet die Weltgesundheitsorganisation mit dem avisieren der Epedemie den Pharmafirmen machbarerweise einen “kostenlosen Grossversuch an der Bevölkerung”?

Oder eventuell ist die “Schweineinfluenza” überhaupt nur Mittelpunkt einer Marketingkampagne und gar keine echte Seuche! Was könnte geldgierigen Pharmakologen und Ärzten – augenblicklich in einer globalen Depression – Besseres passieren, als dass ein neues Virus wie aus dem Nichts auftaucht? Worauf Berge von Medikamenten gehortet und Impfungen gleich völkerweise gerüstet werden. Einen Vakzine zu produzieren, dauert vier bis sechs Monate. Bei einem Virus wie bei jenem der neuen Grippe, das in etlichen Beobachtungen todbringend verlaufen ist, geht es daher in der Zeit nach dem Ausbruch der Erkrankung zuerst darum, jene Leute zu verpflegen, die schon an der Grippe erkrankt sind.

Parallel muss versucht werden, die Verbreitung des Virus so weit wie machbar einzudämmen. In Mexiko wurde daher das öffentliche Leben beschränkt, als die Gefährlichkeit des neuen Grippevirus klar wurde: Lehrstätten und Lehranstalten wurden gesperrt, während der ersten fünf Tage im Wonnemonat wurde über das ganze Land staatlichen Zwangsurlaub verhängt.