RFID-Chips zur Überwachung in Kleidungsstücken

28. November 2009 – 07:45 Uhr - Wirtschaft

RFID-Chip-Kontrolle

Geschnüffelt wird in der heutigen, technisch-modernen Zeit ja eigentlich überall, Konzerne sammeln tonnenweise Daten, Bewegungsprofile der Internetnutzer, Interessensbilder der Bevölkerung und vieles mehr. Fast jeder deutsche hat auch mittlerweile schon eine Wanze die er bei sich trägt, ein Handy, mit dem es möglich ist, die Position zu ermitteln, auch wenn man nicht gerade telefoniert. Mit einer aktuellen Meldung, dass nun auch ein Modekonzern Mikrochips in die produzierten Kleidungsstücke einnäht, wird einem gleich ganz anders. Diese Funkchips sollen angeblich dazu dienen, dass die Kleidungsstücke eindeutig identifiziert werden kann. Die sogenannte RFID-Technik soll ab 2010 in den Kleidungsstücken zum Einsatz kommen. Durch die RFID-Chiptechnik ist es natürlich aber nicht nur möglich zu erfassen, ob es sich um ein Kleidungsstück handelt welches ein Original ist, die RFID-Technik ist so ausgefeilt, dass dieser Einsatzbereich in prozentualer Weise einen Anteil von gut 1 Prozent darstellen würde, natürlich können vielmehr auch Bewegungsprofile eines Menschen, der die Kleidung trägt erstellt werden. Da hilft wohl nur noch, da man der Industrie wohl nicht mehr trauen kann, seine Kleidungsstücke unter einem starken Magneten zu legen um diese zu zerstören. Artikel bei Spiegel:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,663650,00.html