1991 schickte der damals 21-jährige finnische Informatikstudent Linus Torvalds seinen Bekannten und Freunden eine E-Mail, in der er sie um ihre Meinung zu einem kleinen Programm bat, das er geschrieben hatte. Wenig später kündigt er in einer Newsgroup die Veröffentlichung der ersten offiziellen Version an. Das war die Geburtsstunde von Linux. Seitdem entwickelte sich Linux zu einem der beliebtesten Betriebssysteme.

Linux ist ein Unix-Klon, einem 1969 von dem Wissenschaftler Ken Thompson entwickeltes Betriebssystem. 1987 schrieb Andy Tanenbaum zu Lehrzwecken das auf UNIX basierende Betriebssystem Minix. Tanenbaum bestand jedoch darauf, dass keine grundlegenden Veränderungen an Minix vorgenommen werden durften. Daher stand Anfang der 1990er Jahre kein frei erhältliches Betriebssystem zur Verfügung, bis Torvalds anfing, sich mit Minix zu beschäftigen.

Ursprünglich wollte Torvalds das neue Betriebssystem “Freax” nennen, eine Anspielung auf Unix sowie die englischen Wörter “Freak” und “Free”. Aber einer seiner Unterstützer, der  FTP-Server-Administrator Ari Lemmke, war mit diesem Namen nicht einverstanden und stellte das Programm einfach unter den Namen Linux in das noch junge Internet.

Zunächst war die kommerzielle Verwendung von Linux verboten. Erst 1992 stellte Torvalds Linux unter eine GNU General Public License, die den Programmierern mehr Möglichkeiten bot. Von nun an gestaltete sich die Entwicklung einfacher, und Linux verbreitete sich immer schneller. Zahlreiche andere Projekte sammelten sich um das Betriebssystem.

Die grafische Benutzeroberflächen KDE (1997) und GNOME (1999) vereinfachten die Bedienung, so dass Linux auch für Nutzer interessant wurde, die nicht mit der Befehlszeile arbeiten wollten. 2002 kommt das Textverarbeitungsprogramm OpenOffice – nicht nur für Linux – auf den Markt, und der Webbrowser Mozilla wird veröffentlicht.

1996 schrieb Torvalds einen Wettbewerb aus und entschied sich für den Pinguin Tux als Maskottchen von Linux. Für seine Verdienste um die Entwicklung eines freien Betriebssystems erhielt Torvalds zahlreiche Auszeichnungen. Sogar ein 1996 entdeckter Asteroid wurde nach ihm benannt. Noch immer ist Torvalds bei der gemeinnützigen Linux Foundation angestellt, wo er die Entwicklung des Linux-Kernels organisiert.

Seit dem 18. August 2011 ist Sommer in Orange in den deutschen Kinos zu sehen. Die Komödie von dem deutschen Regisseur Marcus H. Rosenmüller handelt von einer Gruppe Bhagwan Anhängern, die es Anfang der 80er Jahre nach Oberbayern auf Land verschlägt.

Die Berlinerin Amrita lebt mit ihren zwei Kindern und ihrem aktuellen Liebhaber namens Siddharta in einer Kommune in Berlin. Als Siddharta einen Bauernhof in der bayrischen Provinz erbt, beschliesst die gesamte Kommune, dorthin zu ziehen und ein Therapiezentrum zu eröffnen. Die Dorfbewohner stehen den in orange gekleideten Kommunenmitgliedern eher skeptisch gegenüber. Während Amrita mit ihrem Liebesleben beschäftigt ist, versucht ihre Tochter Lili, sich in das Leben der Dorfbewohner zu integrieren, während ihr kleiner Bruder sich vollkommen zwischen den Fronten sieht. Lili tauscht mehrmals täglich das orangene Gewand gegen bayrische Trachten und beginnt eine Gratwanderung zwischen den unterschiedlichen Welten, derweil ihr kleiner Bruder Fabian hin und her gerissen ist zwischen der Verachtung seiner Mutter für die Dörfler und dem Wunsch in der neuen Umgebung Freunde zu finden. In der Kommune kommt es zu Eifersuchtsdramen als Amrita mit einem anderen Kommunenmitglied anbandelt und eine der Bhagwan Anhängerinnen mit dem örtlichen Postboten eine Affaire beginnt. Bei einem Dorffest treffen die beiden sehr unterschiedlichen Gruppen schliesslich aufeinander und es gibt jede Menge Verwicklungen und Konflikte, die am Ende darin enden, dass sich die Kommune und die oberbayrischen Dorfbewohner doch annähern.

Sowohl die Drehbuchautorin als auch deren Bruder, der einer der Produzenten des Filmes ist, wuchsen in einer Bhagwan Kommune auf und wissen also, wovon sie erzählen. Der Film steckt voller komischer und skurriler Szenen, bei denen sowohl die provinziellen Dorfbewohner als auch die Kommunenbewohner ihre Portion Spott abbekommen. Ein Vergnügen für jung und alt. Der Film hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren.

PC Hardware aus Deutschland, die unter dem bekannten Namen Elsa vertrieben wird, ist in den letzten zehn Jahren überwiegend durch Insolvenzgerüchte in den Schlagzeilen gewesen. Dabei startete das Unternehmen seine Laufbahn ausgesprochen erfolgreich und wurde rasch zu Deutschlands anerkanntesten Produzenten von Hardware-Produkten.

Eigene Software für Windows

Den Durchbruch feierte Elsa mit der Konstruktion des ersten deutschen Modems im Jahre 1988. Schon bald wurde das Angebot um Grafikkarten, ISDN-Adapter, WLAN Geräte und Monitore erweitert. Einen Namen machte sich das Unternehmen Elsa, in dem es die passende Software zu seiner Hardware entwickelte und damit die Kompatibilität zum gebräuchlichen Betriebssystem Windows erlaubte.

Elsa feierte zahlreiche Testsiege in Fachzeitschriften

Wie für deutsche Produkte üblich, so zeichnet sich auch der Computerzubehör von Elsa durch hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. Seit der Gründung des Unternehmens konnten die Produkte zahlreiche Testsiege in einschlägigen Fachzeitschriften für sich verbuchen. Das betrifft unter anderem das Modem Micro Link, die Grafikkarte GLADIAC und die Netzwerktechnik LANCOM.

Insolvenz kam mit dem Übergang in die Aktiengesellschaft

Der Untergang begann, als Elsa gegen Ende des vorigen Jahrtausends an die Börse ging und zur Aktiengesellschaft wurde. Die Insolvenz folgte Elsa auf dem Fuße. Auch der Wechsel in eine GmbH konnte den Niedergang nicht stoppen. Und so erlosch im Jahre 2004 für Elsa endgültig das Licht. Hunderte von Mitarbeitern verloren ihren Job. Taiwan hatte sich zu dem Zeitpunkt längst die Namensrechte an den hochqualitativen Elsa-Produkten gesichert. So kommt es, dass Elsa-Produkte heute in der Republik China produziert werden. Dabei liegt das Augenmerkt auf LED-Technik.

Computerzubehör von Elsa noch heute beliebt

Doch auch heute noch bieten zahlreiche Fachgeschäfte, PC-Läden und Internetshops Computerzubehör von Elsa an: http://www.dooyoo.de/pi_E_12_comperAZ.html . Das gilt sowohl für die älteren Produkte, als auch exportierte Artikel. Besonders beliebt sind dabei immer noch hochwertige Grafikkarten und 3-D Brillen.

Cloud-Computing ist die neueste Entwicklung im Bereich der IT-Infrastruktur. Der Begriff Cloud-Computing steht für eine enorm flexibel skalierbare IT-Infrastruktur, die den Nutzer der Cloud bedarfsgerechte IT-Services vorhält und diese bei Bedarf unverzüglich zur Verfügung stellt. Im Mittelpunkt dieser bahnbrechenden Idee steht die Dienstleistung bzw. die Bereitstellung verschiedenster Anwendungen, die nach dem Grad der Nutzung abgerechnet werden. Einem Unternehmen wird somit die Möglichkeit angeboten, die eigene IT nahezu komplett an einen IT-Dienstleister abzugeben, der in Form einer Cloud den IT-Service die Bereitstellung übernimmt. Die Frage nach der Finanzierung der benötigten IT könnte somit von Grund auf neu betrachtet werden und für eine höhere Wirtschaftlichkeit und Rentabilität eines Unternehmens sorgen. Analysten gehen für Deutschland derzeit von einem Marktwachstum von 37 Prozent in den kommenden drei Jahren aus.

Doch wenn man vom World-Wide-Web spricht, spricht man gleichzeitig von einer weltweit übergreifenden Technologie, die somit global genutzt werden kann. Darum wurde beschlossen, über das National Institute for Standards and Technology (NIST) vier Modelle für die Bereitstellung der jeweiligen IT-Services zu definieren: Die Public Cloud beschreibt ein öffentlich zugängliche Cloud. Nutzer können bei diesem Modell die IT-Infrastruktur mieten und nach dem tatsächlichen Nutzen abrechnen lassen. Die Private Cloud bietet einen reglementierten Zugang zu einer Cloud. Diese Variante wird vornehmlich von Unternehmen und Organisationen wie etwa Behörden verwendet. Bei der Hybrid Cloud werden die beiden genannten Clouds je nach Kundenanforderung gemischt. Das vierte Modell wird Community Cloud genannt und bietet eine ähnliche IT-Infrastruktur wie die Public Cloud. Allerdings wird bei der Community Cloud ein begrenzter Kundenkreis angesprochen. Als Beispiel könnte hierbei ein Verbund aus Universitäten mit den gleichen Forschungsinteressen dienen. Eine gemeinsame Plattform zum internen Informationsaustausch steigert die Effizienz um ein Vielfaches.

Weiter wurden von der NIST fünf einzuhaltende Charakteristika für das Cloud Computing entwickelt: Der Nutzer soll die Wahl haben, welchen Service für Ihn bereitgestellt werden soll. Man spricht hier vom sogenannten Self-service-provisioning. Weiterhin muss eine Cloud ein hohe Skalierbarkeit aufweisen, damit bei Störungen in der Infrastruktur schnellstmöglich reagiert werden kann. Um die IT-Services bereitzustellen, wird ein hoher Qualitätsstandard im Bereich der Zuverlässigkeit und der Fehlertoleranz angesetzt. Optimierung und Qualitätssicherung sollen die permanente Verbesserung und Weiterentwicklung der Cloud sichern. Die Indikatoren für eine Weiterentwicklung werden im Changemangement sowie im Service-Level-Agreement der Cloud-Anbieter in Zusammenarbeit mit dem Kunden erfasst.

Der weltweite Markt für Handybetriebssysteme 2010 wurde im wesentlichen von vier Marktteilnehmern dominiert: Symbian,  Android, Research In Motion und iOS. Die Markteinführung von neuen und aktualisierten Versionen von Mobile-Betriebssystemen – wie Apple iOS 4, BlackBerry OS 6, Symbian 3 oder Symbian 4 und Windows Mobile 7 – hat dazu beitragen, ein starkes Wachstum bei Smartphones in  zweiten Halbjahr 2010 generieren, und  die Innovationen im Bereich der Mobile Apps für die entsprechenden Handybetriebssysteme voranzutreiben.

Führende Analysten erwarten angesichts des starken Wettbewerbs innerhalb des Marktes für Handybetriebssysteme  dass sich die Markteinteile im Bereich Mobile OS weiter zu Gunsten weniger, bedeutender Anbieter für Handybetriebssysteme verschieben wird. Profitieren werden letztendlich die Systeme, die die meiste Unterstützung von Mobilfunkanbietern und Entwicklern sowie ein starkes Markenbewusstsein der Verbraucher und Unternehmenskunden für sich beanspruchen können.

Nokias Symbian stand 2010 mit einem Marktanteil von 37,6 Prozent ganz oben auf der Liste der Smartphone-Betriebssysteme. Während sich der Absatz im Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahr um  81,9 Millionen  Einheiten erhöhte9, verlor Symbian allerdings 9,3 Prozentpunkte im Vergleich zum im Jahre 2009 beanspruchten Marktanteil. Den zweiten Platz belegte Android, der Absatz von Googles Handybetriebssystem wuchs um 888,8 Prozent von 6,8 Millionen Geräten. auf 67,2 Millionen Einheiten – dementsprechend stieg der  Marktanteil  von Android sprunghaft um 18,8 Prozentpunkte auf 22,7 Prozent an.

Gartner beurteilt die Marktentwicklung für Handybetriebssysteme im Laufe des Jahres 2010 wie folgt:

“Der Marktanteil des von Nokia eingesetzten Handybetriebssystems Symbian sank im vierten Quartal 2010 weiter bis auf 32,6 Prozent oder 32,6 Mllionen Einheiten.  So wurde es möglich, dass das konkurrierende Betriebssystem Android auf Nokias Symbian im vierten Quartal 2010 zu überholen, wobei das Symbian OS auch von Fujitsu verwendet und sowohl von Sharp als auch in Legacy-Produkten von Sony Ericsson und Samsung eingesetzt wird. Wenn man das aggregierte Volumen betrachtet, hält sich Symbian knapp vor Android. ”

Das RIM BlackBerry Betriebssystem wurde Dritter mit 47,5 Millionen abgesetzen Einheiten und einem Marktanteil von 16,0% Prozent, was einer moderaten Steigerung  um 3,9 Prozentpunkte entspricht. Apples iOS wurde Vierter mit 46,6 Millionen INstallationen und einem Marktanteil von 15,7 Prozent. Auf dem fünften Platz findet sich schließlich Windows Mobile 7. Der Absatz verringerte sich von 15,0 Millionen auf 12,4 Millionen Auslieferungen, Microsofts Marktanteil ist damit drastisch geschrumpft und liegt mit 4,2 Prozent nur nuch halb so hoch wie im Vorjahr.

Da RIM auch vor einer Umstellung auf ein QNX-basierten Betriebssystem steht und Nokia vor einer Reihe von Alternativen (namentlich Symbian, MeeGo, Android, Windows Mobile 7), stehen  die Chancen, dass Googles Android und Apples iOS auch weiterhin ein starkes Wachstum für sich verbuchen können, recht gut.

Der Failblog ist im Internet mittlerweile eine etablierte Größe, erhält täglich Millionen von Zugriffen und sorgt  mit aller Regelmäßigkeit für mehr als nur ein schmales grinsen auf dem eigenen Gesicht. Fail wird dabei von dem englischen Wort failure abgeleitet und steht quasi für das Versagen in einer Tätigkeit. Genau an diesem Versagen kann man sich bei Failblog.org ergötzen, denn die Seite hat es sich zum Ziel gemacht, ihren Lesern die größten Fails, die je auf Foto, Kamera oder zu Text festgehalten wurden zu präsentieren. Der Blog ist natürlich komplett kostenlos und finanziert sich stattdessen über reichlich Werbung auf allen Seiten.

Riesiges Repertoire an Fails

Failblog bietet dabei nicht nur Fails in bewegten oder Stillbildern, sondern auch von verschiedenen Kategorien. So können einige Fails relativ harmlose Missgeschicke sein, während andere gar mit größeren Schäden verbunden sein können. Wer ein zartes Gemüt hat, sollte also auch beim surfen auf Failblog.org genau überlegen, welche Fails er sich letztlich zu Gemüte führt. Damit man schon im Vornherein erkennen kann, welche Fails wirklich Top sind, können die Leser den hochgeladenen Failbeitrag kommentieren und mit bis zu 5 Daumen runter bewerten, wobei auf Failblog die Daumen runter als ein positives Kriterium aufgenommen werden. Ein besonders lustiges Video erhält also üblicherweise 5 volle Daumen runter, während ein minder lustiger Fail meist zwei oder drei Daumen nach unten bekommt.

Es ist nun zur Sicherheit geworden, die neue LTE Mobilfunktechnologie wird nun endgültig auch bei der deutschen Telefonie Einzug halten. LTE steht für Long Term Evolution und diese Entwicklung verspricht, wesentliche erweiterte Anwendungsmöglichkeiten für das Handy.

Eine neue Dimension für Multi Media Anwendungen

Es ist empfehlenswert, ein LTE Handy mit einem großen Bildschirm zu kaufen, denn für Video jeder Art sind mit einer Übertragungsrate vom 100 Mbit pro Sekunde keine Grenzen mehr gesetzt. Man kann Videos vom Internet herunterladen oder auch über Live-Stream sofort ansehen. LTE Handys sind ein tragbares Kino mit Filmen nach Wunsch.

Das gilt natürlich auch für Spiele jeder Art, die entweder auf dem Handy gespeichert oder live gespielt werden können. Die ist besonders günstig für all diejenigen, die interaktive Spiele bevorzugen, bei denen man mit anderen Spielern in Kontakt ist.Mobiles Fernsehen wird zwar auch heute schon angeboten, aber mit dem LTE Handy wird man auf eine wesentlich höhere Qualität hoffen können.

Schneller Abwicklung von e-mail und die Möglichkeit, geschäftliche Netzwerke aufzubauen sind Vorteile, die besonders die Geschäftswelt an diesen Handys interessieren wird.

Die Nutzung des Handys als Videotelefon wird mit LTE auch viel störungsfreier möglich sein, als es mit der jetzigen Technologie möglich ist. Unternehmen, die bereits heute das Videotelefonieren im Internet anbieten, werden sich mit LTE wesentlich weiter ausbreiten können.

Natürlich gibt es auch heute im privaten sowie im geschäftlichen Bereich viele interessante Applikationen für Handys. Jedoch  wird mit LTE noch vielen mehr mögliche werden, das heute an der Begrenzung der Übertragungsrate aus dem Internet scheitert.

Schon bald mit LTE ins Internet

Die LTE Technologie ist zur Zeit noch nicht flächendeckend ausgebreitet. Es gibt aber schon zwei Anbieter, bei denen man Verträge für LTE Service abschließen kann und somit mit dem neuen System ins Internet gelangt. Zur Zeit kann man zwischen vier verschiedenen Tariffangeboten wählen, die sich nach dem monatlichen Datenvolumen richten, das man nutzen möchte. Die Preisspanne der monatlichen Tarife liegt zur Zeit zwischen 29,99 und 69,99 Euro. Jedoch sind immer mehr Anbieter daran interessiert, in den LTE Markt einzusteigen. Somit ist in absehbarer Zeit eine Verminderung des Preises zu erwarten.

Vor Abschluss eines LTE Vertrages sollte man jedoch das Angebot gründlich prüfen und sich nicht nur vom Preis leiten lassen. Die Übertragungsrate ist ebenfalls ein äußerst wichtiges Element dieses Vertrages, da hierdurch die Geschwindigkeit beim Surfen im Internet bestimmt wird.

Am 1. September kam der Streifen “Kill the Boss” in die deutschen Kinos, der unter dem Namen “Horrible Bosses” schon in den USA viele Zuschauer begeistert hat.

Kleine Rachegefühle gegen seinen Chef hat wohl jeder einmal, doch kaum jemand würde gleich auf die Idee kommen, ihn umzubringen. Doch genau das versuchen die drei Freunde Nick Hendricks (Jason Bateman), Dale Arbus (Charlie Day) und Kurt Buckman (Jason Sudeikis). Alle drei leiden in ihrem jeweiligen Job unter ihren Bossen, die auf unterschiedliche Weise unausstehlich sind und ihnen das Leben zur Hölle machen.

Nick arbeitet als Büroangestellter und wird in Hoffnung auf eine Beförderung link und heimtückisch von seinem sadistischen Chef  Dave Harken (Kevin Spacey) zurückgewiesen. Der Zahnarzthelfer Dale hat mit der Zahnärztin Dr. Julia Harris (Jennifer Aniston) zu kämpfen, von der er permanent sexuell belästigt wird. Auch Kurt hat Probleme mit seinem neuen Boss Bobby (Colin Farrell), der durch seine diskriminierende Firmenideologie und seinen ausschweifenden Lebensstil und Drogenkonsum jede Professionalität vermissen lässt und Kurt zur Weisglut bringt.

Als die drei Freunde eines Abends bei einem Bier von der Arbeit erzählen, kommen sie zu dem Schluss, dass das Leben ohne ihre Bosse viel einfacher wäre. Kündigen wollen sie aufgrund des unsicheren Arbeitsmarktes nicht, also bleibt nur eine Möglichkeit: sie müssen ihre Bosse umbringen.

Da sie selbst im Bereich Mord völlig unerfahren sind engagieren sie jemanden, der sich etwas mehr in der Branche auskennt: “Motherfucker” Jones, der ihnen ab sofort als Mord-Berater zur Seite steht. Er schlägt ihnen vor nicht ihre eigenen Bosse zu töten, sondern die jeweils anderen und es wie Unfälle aussehen zu lassen, damit ihnen niemand auf die Schliche kommt. So nehmen die Mordversuche ihren Lauf, bei denen alles anders kommt als geplant.

Kill the Boss ist eine äußerst amüsante Komödie a la Hangover, wenn auch mit einigen Schwächen, was die Handlung zum Ende hin betrifft. Die schauspielerische Leistung ist bei diesem Film besonders hervorzuheben, die wesentlich zum Gelingen des Films beigetragen hat. Auch wenn die Witze größtenteils ziemlich vulgär sind (eine FSK 16 ist hier durchaus angebracht), dürfte die Mehrheit der Zuschauer doch ihren Spaß an dem Film haben und sich an den Lachern erfreuen, die in Kill the Boss garantiert sind.

Unterm Strich ist Kill the Boss ein sehenswerter Film für alle, die Action in Verbindung mit einem etwas schlüpfrigen Humor zu schätzen wissen.

Mundmische.de ist eines der wenigen Internetseiten, die sich erfolgreich und dabei sehr humorvoll der deutschen Umgangssprache und deren Sprichwörter widmen. Das Kernziel von mundmische.de ist es, jedem einzelnen Leser die Möglichkeit zu geben, seinen Wortschatz zu erweitern und von dem gelesenen im Alltag profitieren zu können.

Seit dem Vormarsch von Social Networks wie etwas Twitter oder Facebook steht es um Wortneuschöpfungen ähnlich. Ein bekannter Vertreter seiner ist beispielsweise die Neuschöpfung “Gesichtsbuch”. Genau an dieser Stelle setzt mundmische.de an und bietet dem interessierten Leser eine kurze Erläuterung bezüglich Herkunft und Bedeutung des Begrifsf an. So hat jeder nun die Möglichkeit, den erklärten Begriff im richtigen Zusammenhang korrekt anzuwenden.

Dieses Wörterbuch der etwas anderen Art hat nun seit mehr als fünf Jahren Bestand und erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Derzeit gibt es mehrere hundert aktive Benutzer, die täglich zu den bestehenden, über 30 000 Einträgen neue Kreationen der deutschen Umgangssprache hinzufügen.

Auf mundmische.de können die beliebtesten Begriffe und Redewendungen zeitlich nach Ihrer Beliebtheit sortiert werden. Die integrierte Forenfunktion kann von allen registrierten Benutzern genutzt werden. Dies ermöglicht das Kommentieren von Beitragen anderen Community-Mietglieder. Die Mitgliedschaft bei mundmische.de ist kostenfrei. Wer sich für die deutsche Umgangssprache interessiert, sollte hier schnell fündig werden. Jeder Leser sollte jedoch viel Zeit und gut trainierte Lachmuskeln mitbringen.

Voodoo ist jedem ein Begriff, der sich für gute Grafikkarten interessiert. Unter der Firma 3dfx wurden viele Jahre hochwertige 3-D Grafikkarten, 3-D Beschleunigerkarten und Grafikprozessoren konstruiert, gefertigt und auf den Markt gebracht.

Voodoo-Graphics- Chipsatz mit Alleinstellungsmerkmal

Die Erfolgsgeschichte begann mit einem Voodoo-Graphics-Chipsatz. Zu diesem entwickelte die Firma 3dx eine eigene Programmierschnittstelle namens Glide. Viele Spielehersteller rüsteten ihre Konsolen mit der Schnittstelle aus. Der Chipsatz von Voodoo gehörte somit alternativlos zur jeweiligen Konsole. Dies verschaffte 3dfx ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt.

3dfx von Nvidia innovativ überholt

Doch die Konkurrenz schlief nicht. Und so überholte das Unternehmen Nvidia die Firma 3dx, indem es einen innovativen Meilenstein herausbrachte. Dabei handelte es sich um einen Chip, der 2D-Karte und 3-D Karte in einem unterstützte. Dazu kam der preisliche Vorteil. Der neue Chip wurde sofort zum Renner. Immer auf der Höhe der Zeit, glänzte Nvidia nun halbjährlich mit einem neuen, weiterentwickelten Chip. 3dfx verlor irgendwann den Anschluss und wurde von Nvidia aufgekauft.

Doch ehe das geschah, vergingen viele Jahre in denen sich 3dfx allein auf die Herstellung von Grafikkarten konzentrierte. Die dabei entstandenen Grafikkarten sind heute noch beliebt bei Spezialisten, Spielern und Computerfreaks.

Voodoo Grafikkarten beeindrucken durch optimale Bildauflösung

Dabei gehörte die Diamond Monster 3-D Karte aus dem Jahre 1996 zu den ersten Innovationen. Für die damalige Zeit besaß die Karte hervorragende technische Daten und eine hohe Auflösung. Nachteilig war, wie bereits angesprochen, die zusätzliche Notwendigkeit einer 2-D Karte. Der Nachfolger, die Voodoo 2, besaß eine noch höhere Auflösung, einen großen RAM-Speicher und eine auf 90 Megahertz gesteigerte Taktfrequenz. Doch erst bei der Voodoo 3 Grafikkarte gelang es 3dfx die Dimensionen 2-D und 3-D zu vereinen. Dennoch konnte 3dfx der Konkurrenz damit kein Schnippchen schlagen, denn die Karten erhitzten sich stark. Mit der Voodoo 3 3500 ermöglichte 3dfx das TV-Schauen auf dem PC. Schließlich korrigierte 3dfx alle kritisierten Fehler und Mängel seiner Karten mit der Voodoo 4 4500. Bis heute schwärmen Kenner von der einzigartigen Bildqualität dieser Karte.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass 3dfx einen neue Ära von Grafikkarten ins Leben gerufen hat, die das 3-D Spielen ermöglichten.