Die Internationale Funk Ausstellung IFA ist die weltweit größte und wichtigste Ausstellung für Unterhaltungselektronik sowie Kommunikations- und Informationstechnik. Die IFA findet jährlich Anfang September statt und blickt auf eine große Geschichte zurück, die in den Goldenen Zwanzigern des letzten Jahrhunderts begann. Die erste Ausstellung wurde am 4. Dezember 1924 unter dem Namen “Große Deutsche Funk-Ausstellung” in Berlin eröffnet. Damals besuchten die Ausstellung rund 180 000 Besucher, die erste Ausstellung dieser Art. Die erste Ausstellung wurde vom Verband der Radioindustrie und der gemeinnützigen Berliner Messe- und Ausstellungs-GmbH veranstaltet. Anfang der 20er Jahre waren die Messebesucher vor allem von Röhren-Rundfunkempfängern begeistert. Da die Messe so ein großer Erfolg war, fand sie fortan jährlich statt. 1926 erfolgte die erste Live-Radioübertragung direkt von der Messe. Am 3. September wurde eins der Berliner Wahrzeichen, der Fernsehturm, eröffnet. Der Bildrundfunk, Fernsehgeräte mit einer dreißig zeiligen Bilddiagonale, wurde 1928 auf der Messe der Öffentlichkeit präsentiert. Bereits im Jahr 1932 wurde auf der Funk-Ausstellung in Berlin das erste Autoradio aus Europa vorgestellt.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Propagandaminister Dr. Josef Goebbels Schirmherr der Ausstellung. In die Zeit der NSDAP fiel 1936 die Vorstellung eines Fernsehempfängers mit 375 Bildern. Der erste Farbfernseher wurde nur ein Jahr später entwickelt. Die Nationalsozialisten hatten längst die Vorzüge der technischen Errungenschaften erkannt. Der sogenannte “Volksempfänger” wurde auf der Funk-Ausstellung 1938 für 35 Reichsmark verkauft. Bis 1939 fand die Ausstellung weiterhin jährlich statt. Während dem Zweiten Weltkrieg fand keine Berliner Ausstellung statt. Erst im Jahr 1950 wurde die Funkausstellung unter dem neuen Bundesminister für Wirtschaft, Dr. Ludwig Erhard, in Düsseldorf fortgeführt. Die erste Messe nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit 220 000 Besuchern ein großer Erfolg. Der erste UKW-Empfänger zählte zu den technischen Neuheiten nach dem Krieg. Düsseldorf blieb bis 1959 Standort für die Funkausstellung. 1959 wechselte man nach Frankfurt, wo die ersten tragbaren Fernseher gezeigt wurden. In den 1950er Jahren wurde das Radio zunehmend vom Fernsehen verdrängt, weil die Preise für die Geräte deutlich sanken.
Ab 1961 fand die Funkausstellung wieder in Berlin statt. Inzwischen kamen rund 387 500 Besucher nach Berlin, um die neusten technischen Geräte zu sehen. Mitte der 1960er Jahre wurde aus der Ausstellung eine Wanderausstellung. Sie fand in Stuttgart, in Berlin, Stuttgart und Düsseldorf statt. 1970 wurde die Ausstellung in Düsseldorf international. Erstmals präsentierten neben deutschen Firmen auch Firmen aus zwölf anderen Ländern ihre Technik und Elektronik. Durch die Erweiterung änderte sich 1971 auch der Name der Ausstellung in “Internationale Funkausstellung” (IFA). In den 1970er Jahren wurde der Bildschirm- und Videotext entwickelt, 1979 wurde auf der IFA schließlich die erste Compact Disc (CD) präsentiert. Bis 1991 blieb die IFA in Düsseldorf beheimatet. 1991 kehrte die Ausstellung ins wiedervereinte Berlin zurück. Neben wiederbeschreibbaren CDs sorgte die Mini Disc für Begeisterung. Bereits 1995 gehörten Dolby Surround Anlagen sowie Flachbildschirme zu den technischen Höhepunkten. Kurz vor der Jahrtausendwende 1999 erhielten MP3-Player und Handys mit Internet auf der IFA eine gute Gelegenheit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. 2001 kamen DVD-Rekorder, wiederbeschreibbare DVDs und die Bluetooth-Technik auf den Markt. In den letzten Jahren folgten Navigationsgeräte mit GPS, das iPad und andere Tablets sowie iPhone und Spielkonsolen. 2009 und 2010 sorgte die 3D-Technik für viel Aufsehen auf der Elektronikmesse.
Im vergangenen Monat wurde der Facebook Like Button von einer deutschen Institution für Datenschutz für datenschutzrechtlich bedenklich erklärt.cAlle Betreiber von öffentlich zugänglichen Webdiensten innerhalb des Bundeslands Schleswig-Holstein wurden von dessen unabhängigem Landeszentrum für Datenschutz aufgefordert, den oft eingestzten Original-Like-Button des Scocial Commnity Giganten Facebook von allen Seiten zu entfernen und künftig nicht mehr einzusetzen.
Das ULD argumentiert, dass die Tatsache, dass die Daten eines Besuchers jedesmal wenn das entsprechende, den Like Button enthaltende HTML-Dokument geladen wird, an Facebook übertragen und ausgewertet werden, ein unrechtmäßiger und erheblicher Eingriff in die schützenswerte Privatsphäre der Nutzer darstelle. Den Betreibern von Webseiten, die sich der ausgesprochenen Verfügung widersetzen und den Button weiterhin verwenden, drohen künftig Geldstrafen.
Allerdings wird der besagte und kritisierte Like-Button von den Betreibern hinter vielen Webseiten als eine gute Möglichkeit, die publizierten Inhalte zu promoten, angesehen. Nur wenige Webseiten sind bereit, der Argumentation des ULD zu folgen und die wertvolle Traffic-Quelle aus Eigeninitiative zu entfernen. Heise verstand es, die Situation geschickt zu nutzen um eine Lösung zu präsentieren, mit der alle Beteiligten, auch Facebook, einigermaßen zufrieden sein können.
Die deutsche Website für IT Nachrichten, Heise Online, implementierte etwas, was unter dem Begriff 2-Klick-System, oder auch Heise 2 Klick für Facebook Like bekannt wurde. An Stelle des regulären Facebook Like Button wird nun zunächst ein statisches Bild geladen. Nutzer die den Button verwenden wollen und die mit der Übetragung Ihrer Daten an Facebook-Server im US-amerikanischen Rechtsraum einverstanden sind, müssen zuerst auf die ausgegraute Version des Buttons klicken, um auf die eigentliche, ursprüngliche Funktion des Facebook Like-Buttons zugreifen zu können. Nur dann können alle Daten an Facebook gesendet und die Anzahl der gegenwärtigen Likes angezeigt werden.
Durch diese erstaunlich einfache Lösung ist sichergestellt, dass keine Benutzerdaten ohne Wissen oder Zustimmung der Betroffenenübertragen werden. Nur wenn der Anwender mittels Klick auf den neuen Heise 2 Klick für Facebook Like Button explizit den Wunsch äußert, diese Facebook-Funktion nutzen zu wollen, werden auch Daten gesendet. Der simple Workaround war derart beliebt, dass bereits hunderte von Websites auch außerhalb des Einzugsgebiets des Heise Verlags und des ULD Schleswig-Holstein den Button auf ihren Online-Angeboten nutzen.
Facebook äußert sich bezüglich des neuen Heise-Buttons noch verhalten, seine Nutzungsbedingungen sieht das Soziale Netzwerk von Marc Zuckerberg wohl nicht verletzt. Allerdings hatte Facebook ein Problem mit der Nutzung seines Designs als ausgegraute Variante, die Tatsache, dass Nutzer zum Klicken auf die Schaltfläche diese zunächst aktivieren müssen, blieb zunächst unkommentiert.
1991 schickte der damals 21-jährige finnische Informatikstudent Linus Torvalds seinen Bekannten und Freunden eine E-Mail, in der er sie um ihre Meinung zu einem kleinen Programm bat, das er geschrieben hatte. Wenig später kündigt er in einer Newsgroup die Veröffentlichung der ersten offiziellen Version an. Das war die Geburtsstunde von Linux. Seitdem entwickelte sich Linux zu einem der beliebtesten Betriebssysteme.
Linux ist ein Unix-Klon, einem 1969 von dem Wissenschaftler Ken Thompson entwickeltes Betriebssystem. 1987 schrieb Andy Tanenbaum zu Lehrzwecken das auf UNIX basierende Betriebssystem Minix. Tanenbaum bestand jedoch darauf, dass keine grundlegenden Veränderungen an Minix vorgenommen werden durften. Daher stand Anfang der 1990er Jahre kein frei erhältliches Betriebssystem zur Verfügung, bis Torvalds anfing, sich mit Minix zu beschäftigen.
Ursprünglich wollte Torvalds das neue Betriebssystem “Freax” nennen, eine Anspielung auf Unix sowie die englischen Wörter “Freak” und “Free”. Aber einer seiner Unterstützer, der FTP-Server-Administrator Ari Lemmke, war mit diesem Namen nicht einverstanden und stellte das Programm einfach unter den Namen Linux in das noch junge Internet.
Zunächst war die kommerzielle Verwendung von Linux verboten. Erst 1992 stellte Torvalds Linux unter eine GNU General Public License, die den Programmierern mehr Möglichkeiten bot. Von nun an gestaltete sich die Entwicklung einfacher, und Linux verbreitete sich immer schneller. Zahlreiche andere Projekte sammelten sich um das Betriebssystem.
Die grafische Benutzeroberflächen KDE (1997) und GNOME (1999) vereinfachten die Bedienung, so dass Linux auch für Nutzer interessant wurde, die nicht mit der Befehlszeile arbeiten wollten. 2002 kommt das Textverarbeitungsprogramm OpenOffice – nicht nur für Linux – auf den Markt, und der Webbrowser Mozilla wird veröffentlicht.
1996 schrieb Torvalds einen Wettbewerb aus und entschied sich für den Pinguin Tux als Maskottchen von Linux. Für seine Verdienste um die Entwicklung eines freien Betriebssystems erhielt Torvalds zahlreiche Auszeichnungen. Sogar ein 1996 entdeckter Asteroid wurde nach ihm benannt. Noch immer ist Torvalds bei der gemeinnützigen Linux Foundation angestellt, wo er die Entwicklung des Linux-Kernels organisiert.
Seit dem 18. August 2011 ist Sommer in Orange in den deutschen Kinos zu sehen. Die Komödie von dem deutschen Regisseur Marcus H. Rosenmüller handelt von einer Gruppe Bhagwan Anhängern, die es Anfang der 80er Jahre nach Oberbayern auf Land verschlägt.
Die Berlinerin Amrita lebt mit ihren zwei Kindern und ihrem aktuellen Liebhaber namens Siddharta in einer Kommune in Berlin. Als Siddharta einen Bauernhof in der bayrischen Provinz erbt, beschliesst die gesamte Kommune, dorthin zu ziehen und ein Therapiezentrum zu eröffnen. Die Dorfbewohner stehen den in orange gekleideten Kommunenmitgliedern eher skeptisch gegenüber. Während Amrita mit ihrem Liebesleben beschäftigt ist, versucht ihre Tochter Lili, sich in das Leben der Dorfbewohner zu integrieren, während ihr kleiner Bruder sich vollkommen zwischen den Fronten sieht. Lili tauscht mehrmals täglich das orangene Gewand gegen bayrische Trachten und beginnt eine Gratwanderung zwischen den unterschiedlichen Welten, derweil ihr kleiner Bruder Fabian hin und her gerissen ist zwischen der Verachtung seiner Mutter für die Dörfler und dem Wunsch in der neuen Umgebung Freunde zu finden. In der Kommune kommt es zu Eifersuchtsdramen als Amrita mit einem anderen Kommunenmitglied anbandelt und eine der Bhagwan Anhängerinnen mit dem örtlichen Postboten eine Affaire beginnt. Bei einem Dorffest treffen die beiden sehr unterschiedlichen Gruppen schliesslich aufeinander und es gibt jede Menge Verwicklungen und Konflikte, die am Ende darin enden, dass sich die Kommune und die oberbayrischen Dorfbewohner doch annähern.
Sowohl die Drehbuchautorin als auch deren Bruder, der einer der Produzenten des Filmes ist, wuchsen in einer Bhagwan Kommune auf und wissen also, wovon sie erzählen. Der Film steckt voller komischer und skurriler Szenen, bei denen sowohl die provinziellen Dorfbewohner als auch die Kommunenbewohner ihre Portion Spott abbekommen. Ein Vergnügen für jung und alt. Der Film hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren.
PC Hardware aus Deutschland, die unter dem bekannten Namen Elsa vertrieben wird, ist in den letzten zehn Jahren überwiegend durch Insolvenzgerüchte in den Schlagzeilen gewesen. Dabei startete das Unternehmen seine Laufbahn ausgesprochen erfolgreich und wurde rasch zu Deutschlands anerkanntesten Produzenten von Hardware-Produkten.
Eigene Software für Windows
Den Durchbruch feierte Elsa mit der Konstruktion des ersten deutschen Modems im Jahre 1988. Schon bald wurde das Angebot um Grafikkarten, ISDN-Adapter, WLAN Geräte und Monitore erweitert. Einen Namen machte sich das Unternehmen Elsa, in dem es die passende Software zu seiner Hardware entwickelte und damit die Kompatibilität zum gebräuchlichen Betriebssystem Windows erlaubte.
Elsa feierte zahlreiche Testsiege in Fachzeitschriften
Wie für deutsche Produkte üblich, so zeichnet sich auch der Computerzubehör von Elsa durch hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. Seit der Gründung des Unternehmens konnten die Produkte zahlreiche Testsiege in einschlägigen Fachzeitschriften für sich verbuchen. Das betrifft unter anderem das Modem Micro Link, die Grafikkarte GLADIAC und die Netzwerktechnik LANCOM.
Insolvenz kam mit dem Übergang in die Aktiengesellschaft
Der Untergang begann, als Elsa gegen Ende des vorigen Jahrtausends an die Börse ging und zur Aktiengesellschaft wurde. Die Insolvenz folgte Elsa auf dem Fuße. Auch der Wechsel in eine GmbH konnte den Niedergang nicht stoppen. Und so erlosch im Jahre 2004 für Elsa endgültig das Licht. Hunderte von Mitarbeitern verloren ihren Job. Taiwan hatte sich zu dem Zeitpunkt längst die Namensrechte an den hochqualitativen Elsa-Produkten gesichert. So kommt es, dass Elsa-Produkte heute in der Republik China produziert werden. Dabei liegt das Augenmerkt auf LED-Technik.
Computerzubehör von Elsa noch heute beliebt
Doch auch heute noch bieten zahlreiche Fachgeschäfte, PC-Läden und Internetshops Computerzubehör von Elsa an: http://www.dooyoo.de/pi_E_12_comperAZ.html . Das gilt sowohl für die älteren Produkte, als auch exportierte Artikel. Besonders beliebt sind dabei immer noch hochwertige Grafikkarten und 3-D Brillen.
Cloud-Computing ist die neueste Entwicklung im Bereich der IT-Infrastruktur. Der Begriff Cloud-Computing steht für eine enorm flexibel skalierbare IT-Infrastruktur, die den Nutzer der Cloud bedarfsgerechte IT-Services vorhält und diese bei Bedarf unverzüglich zur Verfügung stellt. Im Mittelpunkt dieser bahnbrechenden Idee steht die Dienstleistung bzw. die Bereitstellung verschiedenster Anwendungen, die nach dem Grad der Nutzung abgerechnet werden. Einem Unternehmen wird somit die Möglichkeit angeboten, die eigene IT nahezu komplett an einen IT-Dienstleister abzugeben, der in Form einer Cloud den IT-Service die Bereitstellung übernimmt. Die Frage nach der Finanzierung der benötigten IT könnte somit von Grund auf neu betrachtet werden und für eine höhere Wirtschaftlichkeit und Rentabilität eines Unternehmens sorgen. Analysten gehen für Deutschland derzeit von einem Marktwachstum von 37 Prozent in den kommenden drei Jahren aus.
Doch wenn man vom World-Wide-Web spricht, spricht man gleichzeitig von einer weltweit übergreifenden Technologie, die somit global genutzt werden kann. Darum wurde beschlossen, über das National Institute for Standards and Technology (NIST) vier Modelle für die Bereitstellung der jeweiligen IT-Services zu definieren: Die Public Cloud beschreibt ein öffentlich zugängliche Cloud. Nutzer können bei diesem Modell die IT-Infrastruktur mieten und nach dem tatsächlichen Nutzen abrechnen lassen. Die Private Cloud bietet einen reglementierten Zugang zu einer Cloud. Diese Variante wird vornehmlich von Unternehmen und Organisationen wie etwa Behörden verwendet. Bei der Hybrid Cloud werden die beiden genannten Clouds je nach Kundenanforderung gemischt. Das vierte Modell wird Community Cloud genannt und bietet eine ähnliche IT-Infrastruktur wie die Public Cloud. Allerdings wird bei der Community Cloud ein begrenzter Kundenkreis angesprochen. Als Beispiel könnte hierbei ein Verbund aus Universitäten mit den gleichen Forschungsinteressen dienen. Eine gemeinsame Plattform zum internen Informationsaustausch steigert die Effizienz um ein Vielfaches.
Weiter wurden von der NIST fünf einzuhaltende Charakteristika für das Cloud Computing entwickelt: Der Nutzer soll die Wahl haben, welchen Service für Ihn bereitgestellt werden soll. Man spricht hier vom sogenannten Self-service-provisioning. Weiterhin muss eine Cloud ein hohe Skalierbarkeit aufweisen, damit bei Störungen in der Infrastruktur schnellstmöglich reagiert werden kann. Um die IT-Services bereitzustellen, wird ein hoher Qualitätsstandard im Bereich der Zuverlässigkeit und der Fehlertoleranz angesetzt. Optimierung und Qualitätssicherung sollen die permanente Verbesserung und Weiterentwicklung der Cloud sichern. Die Indikatoren für eine Weiterentwicklung werden im Changemangement sowie im Service-Level-Agreement der Cloud-Anbieter in Zusammenarbeit mit dem Kunden erfasst.
Der weltweite Markt für Handybetriebssysteme 2010 wurde im wesentlichen von vier Marktteilnehmern dominiert: Symbian, Android, Research In Motion und iOS. Die Markteinführung von neuen und aktualisierten Versionen von Mobile-Betriebssystemen – wie Apple iOS 4, BlackBerry OS 6, Symbian 3 oder Symbian 4 und Windows Mobile 7 – hat dazu beitragen, ein starkes Wachstum bei Smartphones in zweiten Halbjahr 2010 generieren, und die Innovationen im Bereich der Mobile Apps für die entsprechenden Handybetriebssysteme voranzutreiben.
Führende Analysten erwarten angesichts des starken Wettbewerbs innerhalb des Marktes für Handybetriebssysteme dass sich die Markteinteile im Bereich Mobile OS weiter zu Gunsten weniger, bedeutender Anbieter für Handybetriebssysteme verschieben wird. Profitieren werden letztendlich die Systeme, die die meiste Unterstützung von Mobilfunkanbietern und Entwicklern sowie ein starkes Markenbewusstsein der Verbraucher und Unternehmenskunden für sich beanspruchen können.
Nokias Symbian stand 2010 mit einem Marktanteil von 37,6 Prozent ganz oben auf der Liste der Smartphone-Betriebssysteme. Während sich der Absatz im Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahr um 81,9 Millionen Einheiten erhöhte9, verlor Symbian allerdings 9,3 Prozentpunkte im Vergleich zum im Jahre 2009 beanspruchten Marktanteil. Den zweiten Platz belegte Android, der Absatz von Googles Handybetriebssystem wuchs um 888,8 Prozent von 6,8 Millionen Geräten. auf 67,2 Millionen Einheiten – dementsprechend stieg der Marktanteil von Android sprunghaft um 18,8 Prozentpunkte auf 22,7 Prozent an.
Gartner beurteilt die Marktentwicklung für Handybetriebssysteme im Laufe des Jahres 2010 wie folgt:
“Der Marktanteil des von Nokia eingesetzten Handybetriebssystems Symbian sank im vierten Quartal 2010 weiter bis auf 32,6 Prozent oder 32,6 Mllionen Einheiten. So wurde es möglich, dass das konkurrierende Betriebssystem Android auf Nokias Symbian im vierten Quartal 2010 zu überholen, wobei das Symbian OS auch von Fujitsu verwendet und sowohl von Sharp als auch in Legacy-Produkten von Sony Ericsson und Samsung eingesetzt wird. Wenn man das aggregierte Volumen betrachtet, hält sich Symbian knapp vor Android. ”
Das RIM BlackBerry Betriebssystem wurde Dritter mit 47,5 Millionen abgesetzen Einheiten und einem Marktanteil von 16,0% Prozent, was einer moderaten Steigerung um 3,9 Prozentpunkte entspricht. Apples iOS wurde Vierter mit 46,6 Millionen INstallationen und einem Marktanteil von 15,7 Prozent. Auf dem fünften Platz findet sich schließlich Windows Mobile 7. Der Absatz verringerte sich von 15,0 Millionen auf 12,4 Millionen Auslieferungen, Microsofts Marktanteil ist damit drastisch geschrumpft und liegt mit 4,2 Prozent nur nuch halb so hoch wie im Vorjahr.
Da RIM auch vor einer Umstellung auf ein QNX-basierten Betriebssystem steht und Nokia vor einer Reihe von Alternativen (namentlich Symbian, MeeGo, Android, Windows Mobile 7), stehen die Chancen, dass Googles Android und Apples iOS auch weiterhin ein starkes Wachstum für sich verbuchen können, recht gut.
Der Failblog ist im Internet mittlerweile eine etablierte Größe, erhält täglich Millionen von Zugriffen und sorgt mit aller Regelmäßigkeit für mehr als nur ein schmales grinsen auf dem eigenen Gesicht. Fail wird dabei von dem englischen Wort failure abgeleitet und steht quasi für das Versagen in einer Tätigkeit. Genau an diesem Versagen kann man sich bei Failblog.org ergötzen, denn die Seite hat es sich zum Ziel gemacht, ihren Lesern die größten Fails, die je auf Foto, Kamera oder zu Text festgehalten wurden zu präsentieren. Der Blog ist natürlich komplett kostenlos und finanziert sich stattdessen über reichlich Werbung auf allen Seiten.
Riesiges Repertoire an Fails
Failblog bietet dabei nicht nur Fails in bewegten oder Stillbildern, sondern auch von verschiedenen Kategorien. So können einige Fails relativ harmlose Missgeschicke sein, während andere gar mit größeren Schäden verbunden sein können. Wer ein zartes Gemüt hat, sollte also auch beim surfen auf Failblog.org genau überlegen, welche Fails er sich letztlich zu Gemüte führt. Damit man schon im Vornherein erkennen kann, welche Fails wirklich Top sind, können die Leser den hochgeladenen Failbeitrag kommentieren und mit bis zu 5 Daumen runter bewerten, wobei auf Failblog die Daumen runter als ein positives Kriterium aufgenommen werden. Ein besonders lustiges Video erhält also üblicherweise 5 volle Daumen runter, während ein minder lustiger Fail meist zwei oder drei Daumen nach unten bekommt.
Es ist nun zur Sicherheit geworden, die neue LTE Mobilfunktechnologie wird nun endgültig auch bei der deutschen Telefonie Einzug halten. LTE steht für Long Term Evolution und diese Entwicklung verspricht, wesentliche erweiterte Anwendungsmöglichkeiten für das Handy.
Eine neue Dimension für Multi Media Anwendungen
Es ist empfehlenswert, ein LTE Handy mit einem großen Bildschirm zu kaufen, denn für Video jeder Art sind mit einer Übertragungsrate vom 100 Mbit pro Sekunde keine Grenzen mehr gesetzt. Man kann Videos vom Internet herunterladen oder auch über Live-Stream sofort ansehen. LTE Handys sind ein tragbares Kino mit Filmen nach Wunsch.
Das gilt natürlich auch für Spiele jeder Art, die entweder auf dem Handy gespeichert oder live gespielt werden können. Die ist besonders günstig für all diejenigen, die interaktive Spiele bevorzugen, bei denen man mit anderen Spielern in Kontakt ist.Mobiles Fernsehen wird zwar auch heute schon angeboten, aber mit dem LTE Handy wird man auf eine wesentlich höhere Qualität hoffen können.
Schneller Abwicklung von e-mail und die Möglichkeit, geschäftliche Netzwerke aufzubauen sind Vorteile, die besonders die Geschäftswelt an diesen Handys interessieren wird.
Die Nutzung des Handys als Videotelefon wird mit LTE auch viel störungsfreier möglich sein, als es mit der jetzigen Technologie möglich ist. Unternehmen, die bereits heute das Videotelefonieren im Internet anbieten, werden sich mit LTE wesentlich weiter ausbreiten können.
Natürlich gibt es auch heute im privaten sowie im geschäftlichen Bereich viele interessante Applikationen für Handys. Jedoch wird mit LTE noch vielen mehr mögliche werden, das heute an der Begrenzung der Übertragungsrate aus dem Internet scheitert.
Schon bald mit LTE ins Internet
Die LTE Technologie ist zur Zeit noch nicht flächendeckend ausgebreitet. Es gibt aber schon zwei Anbieter, bei denen man Verträge für LTE Service abschließen kann und somit mit dem neuen System ins Internet gelangt. Zur Zeit kann man zwischen vier verschiedenen Tariffangeboten wählen, die sich nach dem monatlichen Datenvolumen richten, das man nutzen möchte. Die Preisspanne der monatlichen Tarife liegt zur Zeit zwischen 29,99 und 69,99 Euro. Jedoch sind immer mehr Anbieter daran interessiert, in den LTE Markt einzusteigen. Somit ist in absehbarer Zeit eine Verminderung des Preises zu erwarten.
Vor Abschluss eines LTE Vertrages sollte man jedoch das Angebot gründlich prüfen und sich nicht nur vom Preis leiten lassen. Die Übertragungsrate ist ebenfalls ein äußerst wichtiges Element dieses Vertrages, da hierdurch die Geschwindigkeit beim Surfen im Internet bestimmt wird.
Am 1. September kam der Streifen “Kill the Boss” in die deutschen Kinos, der unter dem Namen “Horrible Bosses” schon in den USA viele Zuschauer begeistert hat.
Kleine Rachegefühle gegen seinen Chef hat wohl jeder einmal, doch kaum jemand würde gleich auf die Idee kommen, ihn umzubringen. Doch genau das versuchen die drei Freunde Nick Hendricks (Jason Bateman), Dale Arbus (Charlie Day) und Kurt Buckman (Jason Sudeikis). Alle drei leiden in ihrem jeweiligen Job unter ihren Bossen, die auf unterschiedliche Weise unausstehlich sind und ihnen das Leben zur Hölle machen.
Nick arbeitet als Büroangestellter und wird in Hoffnung auf eine Beförderung link und heimtückisch von seinem sadistischen Chef Dave Harken (Kevin Spacey) zurückgewiesen. Der Zahnarzthelfer Dale hat mit der Zahnärztin Dr. Julia Harris (Jennifer Aniston) zu kämpfen, von der er permanent sexuell belästigt wird. Auch Kurt hat Probleme mit seinem neuen Boss Bobby (Colin Farrell), der durch seine diskriminierende Firmenideologie und seinen ausschweifenden Lebensstil und Drogenkonsum jede Professionalität vermissen lässt und Kurt zur Weisglut bringt.
Als die drei Freunde eines Abends bei einem Bier von der Arbeit erzählen, kommen sie zu dem Schluss, dass das Leben ohne ihre Bosse viel einfacher wäre. Kündigen wollen sie aufgrund des unsicheren Arbeitsmarktes nicht, also bleibt nur eine Möglichkeit: sie müssen ihre Bosse umbringen.
Da sie selbst im Bereich Mord völlig unerfahren sind engagieren sie jemanden, der sich etwas mehr in der Branche auskennt: “Motherfucker” Jones, der ihnen ab sofort als Mord-Berater zur Seite steht. Er schlägt ihnen vor nicht ihre eigenen Bosse zu töten, sondern die jeweils anderen und es wie Unfälle aussehen zu lassen, damit ihnen niemand auf die Schliche kommt. So nehmen die Mordversuche ihren Lauf, bei denen alles anders kommt als geplant.
Kill the Boss ist eine äußerst amüsante Komödie a la Hangover, wenn auch mit einigen Schwächen, was die Handlung zum Ende hin betrifft. Die schauspielerische Leistung ist bei diesem Film besonders hervorzuheben, die wesentlich zum Gelingen des Films beigetragen hat. Auch wenn die Witze größtenteils ziemlich vulgär sind (eine FSK 16 ist hier durchaus angebracht), dürfte die Mehrheit der Zuschauer doch ihren Spaß an dem Film haben und sich an den Lachern erfreuen, die in Kill the Boss garantiert sind.
Unterm Strich ist Kill the Boss ein sehenswerter Film für alle, die Action in Verbindung mit einem etwas schlüpfrigen Humor zu schätzen wissen.