Microsoft muss 290. Mil. Dollar bezahlen

25. Dezember 2009 – 16:29 Uhr - Software & Computer

Microsoft-Software

Der Softwareriese Microsoft muss nach der jüngsten Pleite vor Gericht sein Office Produkt “Microsoft Office 2007″ vom Markt nehmen. Für diese Aktion bleibt auch nicht, wie Microsoft sich das Anfangs evtl. erhofft hatte, kein großer Handlungszeitraum, nur zwei Wochen sind dafür Zeit, um sämtliche Hebel in Bewegung zu setzen, damit die Office 2007 Pakete aus den US-Regalen verschwinden. Verdonnert wurde Microsoft hier von einem US-Berufungsgericht, welches eine eingereichte einstweilige Verfügung gegen den Konzern bestätigt hat. Zudem wurde Microsoft zu einer Schadenersatzleistung, an den Konzern i4i wegen Patentrechtverletzung, in Höhe  von rund 290. Millionen US-Dollar verpflichtet. Auf Presseanfrage reagierte der klagende Konzern i4i erleichtert, und gab bekannt, dass auch andere Konzerne die ihre Rechte verletzt sehen, sich aber nicht trauen gegen einen solch großen Konzern zu klagen, Mut fassen sollten und dem Unrecht ein Ende bereiten. Microsoft hingegen gibt sich natürlich, wie aus der Vergangenheit bekannt, noch lange nicht zufrieden, vor allem mit dem ergangenen Urteil. Ein Pressesprecher von Microsoft kündigte an, dass man weitere rechtliche Schritte prüfen wolle, um gegen das aktuell ergangene Urteil Einspruch einlegen zu können.