Die Wahlen in Afghanistan stehen an
20. August 2009 – 06:25 Uhr - Politisches
Am Kalendertag vor den afghanischen Präsidentschaftswahlen ist es leise in der afghanischen Regierungsstadt. Die Beschäftigter internationaler Organisationen haben seit Kalendertagen Ausgangssperre. Jedoch auch die Einheimischen wagen sich nicht auf die Wege: Am Tagesanbruch haben Aufständische eine Geschäftsbank angegriffen. Drei Straftäter wurden von der Militärpolizei erschossen. Nach Äusserung der Unabhängigen Wahlkommission haben sich Siebzehn Mio. Afghanen als Wähler erfassen lassen. Wahlbeobachter halten diese Menge aber für zu hoch.
Sie bangen Wahlmanipulationen. Diesmal ist dies divergent. Trotz etwa sechsmal so viele ausländische Soldaten im Staat stationiert sind wie 2004 und auch die afghanischen Sicherheitskräfte bedeutend aufgestockt wurden, demonstrieren die Aufständischen allerorten ihre Stärke. Die Vereinten Nationen forderten die afghanische Verwaltung auf, das Verbot zur Reportage über Aggression am Wahltag umgehend zurückzunehmen. Das Volk habe ein Anspruch auf freie Äusserung, betonte die UN-Mission in der afghanischen Regierungsstadt.

